Ökologisches Webhosting bedeutet, dass die Betreiber der Webserver (die sog. Webhoster) ihren Strom aus regenerativen Energien beziehen. Server benötigen generell sehr viel Strom, daher empfehle ich Ihnen im Sinne der Nachhaltigkeit unbedingt den Wechsel zu einem Webhoster, der Ihnen ökologisches Webhosting ermöglicht. Inzwischen nutzen durchaus viele Webhoster Ökostrom, auch wenn sie das nicht unbedingt prominent anpreisen. Es lohnt sich also immer ein Blick in die Selbstdarstellung der Unternehmen.

Ich nutze zur Zeit Webgo: ein kleiner Webhosting-Dienst aus Hamburg, der ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet und seit 2004 am Markt ist. Das ist ein wichtiger Punkt, denn bei Webhostern, die wieder vom Markt verschwinden oder einfach keine vertretbaren Leistungen anbieten, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Anbieter zu wechseln. Und das ist mit Zeit und Kosten verbunden.

Wenn Sie Ihr Online-Business von Deutschland aus betreiben und auch Ihre Kund*innen vorwiegend im Inland ansässig sind, ist ein inländischer Webhoster, der ökologisches Webhosting anbietet, empfehlenswert: Nicht nur wegen des verschärften Datenschutzes, sondern auch weil die Websites schneller ausgeliefert werden. Sollten Ihre Kund*innen vorwiegend im Ausland beheimatet sein, sollten Sie ein CDN (Content Delivery Network) nutzen, damit Ihre Websites auch am anderen Ende der Welt schnell geladen werden können.

 

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