Linkbait kommt aus dem Englischen und setzt sich aus „link“ (Verlinkung) und „bait“ (Köder) zusammen.

Gemeint ist damit, die eigene Website (oder einzelne beiträge) durch hochwertige, spannende, möglichst sogar virale Inhalte so attraktiv zu gestalten, dass andere Website-Betreiber freiwillig dorthin verlinken.

Beliebte Mittel für Linkbait sind z.B.:

  • Infografiken – die komplexe Zusammenhänge visuell attraktiv und leicht verständlich aufbereiten
  • Videos – spannende, ungewöhnliche, witzige Videos werden gerne verlinkt
  • Glossare und hochwertige Informationen mit dem Ziel, sich als zentrale Anlaufstelle für die Informationsrecherche zu etablieren (wie z.B. Wikipedia)
  • Humor kommt (meistens) gut an und wird gerne geteilt – z.B. unverbrauchte Witze, Comics, Satire
  • Auch auf Nützliches – hochwertige Informationen, Tools, Checklisten etc. – verlinken andere Website-Betreiber gerne

Das Kakadu-Prinzip für Linkbait – besonders in der Kombination wirksam:

Illustration Kakadu: das Kakaku-Prinzip für Linkbait

  • Kostenloses: Kostenloses ist nach wie vor beliebt – zumindest wenn auch hier die Qualität stimmt.
  • Aktuelles: aktuelle News und Infos. Erkennen Sie Trends und seien Sie die/der Erste um darüber zu berichten
  • Künstlerisches: Kunst bietet immer noch viel Freiraum und oft auch Einzigartigkeit. Daher kommt Künstlerisches als Linkbait oft gut an, weil es
  • Außergewöhnliches: Alles was Sie von der grossen Masse unterscheidet
  • Downloads: Nützliche Downloads – z.B. Apps, Tools oder auch einfach nur inhaltsreiche, gut aufgemachte PDFs
  • Unerlaubtes: Das Verbotene und Verruchte hat eine lange Tradition. Lassen Sie sich einfach inspirieren, provozieren Sie ruhig auch mal – aber bleiben Sie im legalen Rahmen oder besorgen Sie sich rechtzeitig eine/n gute/n Rechtsanwalt/in 😉

Es gäbe noch unzählige Beispiele und Ideen für Linkbait. Lassen Sie Ihre eigenen Kreativität zu – es ist ohnehin höchst relevant, dass Sie einzigartige Inhalte zur Verfügung stellen und – für NutzerInnen wie für die Suchmaschinen – unterscheidbar bleiben.

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